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FAQ - Wanneneinbautechnik

Häufige Fragen im Bereich der Wanneneinbautechnik.
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Allgemeine Fragen zur Wanneneinbautechnik



Wann macht der Einsatz von Wannenfüßen und wann von Montagerahmen Sinn?

Entscheidend für die Wahl zum Einsatz eines Montagerahmens für Duschwannen oder die Verwendung eines Wannenfußes (dann stets in Kombination mit Wannenleisten oder Wannenankern) ist die bauliche Reihenfolge. Soll der Wannenkörper vor der Estricheinbringung montiert werden, kann man sowohl einen Montagerahmen als auch einen Wannenfuß für Duschwannen nutzen.

Wird hingegen der Wannenkörper erst nach dem Estrich eingesetzt und steht auf dem Rohfußboden (bodengleicher Einbau der Duschwanne) dann ist in jedem Fall nur der Montagerahmen geeignet zuverlässig und schnell eine fachgerechte Montage zu ermöglichen.

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Genügt eine Silikonfuge als Abdichtung zwischen Wanne und Baukörper?

Nein. Es besteht nach DIN 18 534 die Notwendigkeit der Abdichtung eines Wannenkörpers insoweit, dass Bereiche unter/hinter Bade- oder Duschwannen vor Wassereinwirkungen zu schützen sind. Die Abdichtung dieser Bereiche ist folgendermaßen auszuführen: Anschließen des Wannenrandes an die Abdichtung mit Wannenranddichtbändern bzw. Zargen oder Fortführen der Abdichtung unter und hinter der Wanne.

Dichtstofffugen (Silikon) am Wannenrand stellen keine Abdichtung im Sinne dieser Norm dar! Silikon allein genügt daher nicht, um eine dauerhaft dichte und zuverlässig vor schädlicher Wassereinwirkung schützende Konstruktion zu errichten.

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Zu welchen Wannen (Hersteller & Modell) passen die Wanneneinbauprodukte von MEPA?

Zur Ermittlung des passenden Wanneneinbauproduktes haben wir eine eigene App entwickelt. Mit Hilfe der "MEPA Service-App" können Sie abhängig von der Bausituation und der geplanten Wanne das dazu passende Produkt ermitteln. Die App ist im Google Playstore und im Apple App-Store kostenlos verfügbar.

Grundsätzlich gilt, dass die Mehrzahl der Wanneneinbauprodukte von MEPA hersteller- und modellunabhängig verwendbar ist. Es spielt also keine Rolle, ob es sich um eine Bade- oder Duschwanne aus Stahl oder Acryl oder einem anderen Werkstoff handelt. Ob Wannenrandabstützungen, Wannenabdichtbänder oder Wannenfüße - MEPA ist stets bestrebt seine Produkte hersteller- und modellunabhängig zu entwickeln.

In einigen wenigen Fällen gibt es aber Produkte, die begründet auf bestimmte Hersteller und Modelle abgestimmt sind, z. B. die Stahlbadewannenfüße WSgrip für die Wannenhersteller Kaldewei (Art.-Nr. 110 020) und Bette (Art.-Nr. 110 025). Für solche Produkte führt MEPA eine Modell- oder Typenliste, aus der hervorgeht für welches Wannenmodell des jeweiligen Herstellers welcher Wannenfuß geeignet ist oder nicht. Die Modelllisten des WSgrip für Kaldewei und Bette finden Sie im Downloadcenter der Webseite. (Link)

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Die Montagefüße mit den Schallschutzauflagen geben etwas nach – wird dadurch die Silikonfuge zwischen Wannenrand und Baukörper beansprucht?

Das ein Wannenkörper unter Belastung leicht nachgeben kann (maximal 1 bis 2 mm!) ist je nach Wannenkörper, Wannenwerkstoff und Last nicht ungewöhnlich. Eine Badewanne kann zum Beispiel leicht auf eine Last von mehr als 200 Kg kommen (Eigengewicht der Wanne + Wasserinhalt + Personengewicht). Daher ist es verständlich, dass zur Gesamtstabilität der Konstruktion nicht nur standstabile Wannenfüße verwendet werden dürfen, sondern auch Wannenrandabstützungen, wie Wannenleisten oder Wannenanker, unerlässlich sind. Dennoch sind die Randanschlussfugen zwischen Wannenrand und Baukörper mehr oder weniger belastet und aus genau diesem Grund als Dehnungs- und Bewegungsfuge auszubilden.

Werden Silikonfugen über ihre zulässige Gesamtverformung hinaus belastet können sie an den Haftkontaktflächen abscheren und Wasser dringt in den Fugenspalt ein. Darum ist der konstruktive Aufbau einer Dehnungs- und Bewegungsfuge für die dauerhafte Qualität der Gesamtkonstruktion sehr bedeutsam. Erreicht wird dieses Ziel durch mehrere Faktoren: ausreichend breite und tiefe Fugenspalten (4 - 6 mm bei Stahl und 6 - 8 mm bei Acryl), die Verwendung eines Hinterfüllmaterials (Fliesenrundschnur), um eine Dreiflächen- oder Dreiflankenhaftung zur vermeiden und qualitativ hochwertiges Sanitärsilikon.

Bei Acrylwerkstoffen ist zudem darauf zu achten, dass die Kontakthaftflächen des Silikons mit einem Primer vorbehandelt wurden, da sonst das Silikon auf dem Acrylwerkstoff nicht haften kann! Unter Berücksichtigung dieser Punkte ist eine Silikonfuge dauerhaft flexibel und kann auch unter Belastung nicht abscheren. 

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Wie kann man das Wannenprofil DUO oder ECO von der Wanne entfernen, wenn es falsch aufgeklebt wurde?

Falsch aufgeklebte Wannenprofile müssen chemisch-mechanisch entfernt werden. Am besten gelingt dies, wenn man zuerst die Profilreste von Hand entfernt (bitte nie mit Schabern, Messern oder ähnlichen stumpfen oder scharfen Gegenständen arbeiten, da die Oberfläche des Wannenkörpers beschädigt werden kann!).

Die Kleberreste können nun entweder mit Silikonentferner oder Waschbenzin getupft und angelöst werden, um sie dann mit einem weichen Lappen abzureiben. Bei der Verwendung von Aceton als Lösungsmittel ist besondere Aufmerksamkeit notwendig! Aceton kann die Oberfläche von Acrylwannen angreifen! Wenn man Aceton verwenden möchte, dann ist es notwendig immer nur kleine Stellen zu betupfen, das Aceton nur kurz einwirken lassen (maximal 30 Sekunden!) und dann sofort die angelösten Kleberreste aufnehmen. Danach sofort mit klarem Wasser die bearbeitete Stelle neutralisieren, bevor man weiterarbeitet! Für Schäden, die durch die Verwendung von Aceton entstehen übernimmt MEPA keine Gewährleistung!

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Duschwannenfüße



Wo kann man die maximale Belastung für Duschwannenfüße finden?

Die Belastung der Duschwannenfüße spielt bei der Maximalbelastung eher eine untergeordnete Rolle. Man muss das gesamte System betrachten. Hier ist der Untergrund bzw. die eingesetzte Wanne (Acryl/Stahl/Mineralguss) von größerer Relevanz. Daher sind keine pauschalen Angaben veröffentlicht. In der Regel ist die Schwachstelle die eingesetzte Wanne bzw. der Untergrund auf dem der Wannenfuß/Rahmen aufliegt. Diese geben zuerst nach bevor die Höhenvorstellungen versagt. Als Erfahrungswert - also die Werte die wir aus internen Prüfungen ermittelt wurden - kann man mindestens 300 Kg statischer Belastung nennen.

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Warum gibt es einen universalen Montagerahmen und einen für Acryl?

Grund für die unterschiedlichen Montagerahmen für Duschwannen ist die Verschiedenheit der Unterseiten des Wannenrandes. Die Unterseite von Stahlduschwannen und einigen Wannen aus Acryl oder Mineralguss ist glatt und ebenmäßig - der Montagerahmen Universal verfügt daher über Stahlprofile mit Dämmauflage, auf denen der Wannenrand flächig und eben aufliegt. Die Unterseite von Acrylduschwannen ist hingegen meist uneben. Ein glattes Auflagenprofil würde dazu führen, dass der Wannenkörper statisch instabil aufliegt und sich unter Last bewegen kann. Daher ist der Montagerahmen für Acrylwannen mit besonderen Abstützungen versehen, die Unebenheiten der Wannenunterseite automatisch ausgleichen. Der Wannenkörper wird stabil und fest vom Montagerahmen getragen.

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Warum muss bei dem Einbau eines Montagerahmens darauf geachtet werden, dass min. 1-2 mm Abstand vom Wannenrand eingehalten werden?

Der Abstand von 1-2mm zum Wannenrand l dient der Reduzierung der Körperschallübertragung. Berührt der Montagerahmen nicht unmittelbar den Wannenrand werden so unnötige Schallbrücken vermieden.

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Wozu dient die zusätzliche Abstützung „Easy Lift“?

Beim Einbau superflacher Duschwannen muss der Wannenboden zur Vermeidung von Absenkungen nicht nur seitlich, sondern auch mittig unterstützt werden. Wenn dies ohne Zuhilfenahme von Bauschaum geschehen soll, stellt sich dabei die Frage: Wie können die hierzu erforderlichen Einstellungen vorgenommen werden, wenn der Raum unterhalb des Wannenbodens nicht mehr zugänglich ist? Hierbei dient die zusätzliche Abstützung Easy Lift. Wie alle Wannenfüße von MEPA wird auch dieser unten an die Duschtasse montiert. Anschließend wird die Duschwanne aufgelegt und der Ablauf angeschlossen. Zieht der Installateur die Schnur, fährt der EasyLift-Wannenfuß nach unten aus, bis eine feste Verbindung zwischen Wannen- und Fußboden erreicht ist.

Der EasyLift-Wannenfuß ist höhenverstellbar von 65 bis 160 mm und gehört zum Lieferumfang der MEPA-Montagerahmen SF (Rechteck und 5-Eck/ ¼- Kreis) für superflache Duschwannen aus Stahl, Acryl und Mineralguss.

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Wannenrandbefestigung



Mit welchem Dübeln können die MEPA-Wannenanker/Wannenleisten bei einer Trockenbauwand befestigt werden und bis zu welcher Zugkraft sollten diese ausgelegt sein?

Dieses ist abhängig vom ausgewählten Dübel, aber auch vom Schichtaufbau und der Materialienzusammensetzung der Trockenbauwand. Da es auf dem Markt Dübelsysteme aus unterschiedlichsten Materialien und in verschiedenen Qualitätsstufen gibt die für verschiedene Arten von Trockenbauwänden ausgelegt sind, sollte hier unbedingt der Lieferant der Dübel kontaktiert werden. Als Empfehlung sollten das Dübelsystem mindestens eine ruhende Last von 50 Kg aufnehmen können (je Dübel). Eine bestimmte Marke oder Artikelnummer eines Herstellers empfehlen wir nicht. 

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Wann werden Wannenanker und in welchen Situationen Wannenleisten eingesetzt?

Wannenanker und Wannenleisten wurden ursprünglich getrennt voneinander eingesetzt: Wannenanker für Stahlwannen und Wannenleisten für Acrylwannen. Im Prinzip kann man diese Trennung auch weiterhin vornehmen. Unter Berücksichtigung der heute oft eingesetzten Trockenbauuntergründe im Neubau bzw. den meist unterschiedlichen Untergründen im Altbau kann man Wannenleisten einen kleinen Vorteil einräumen, da sie aufgrund ihrer größeren Kontaktfläche zum Untergrund und weil sie mehrere Befestigungspunkte bieten, leichter mit unterschiedlichsten Anforderungen zurechtkommen. Zudem bieten Wannenleisten aufgrund ihrer deutlich längeren und damit größeren Auflagenfläche noch mehr Stabilität für den Wannenrand.

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Wannenabdichtband Aquaproof



Ist man verpflichtet zwischen Wanne und Baukörper ein Wannenabdichtband einzusetzen?

Eine Verpflichtung zum Einsatz eines Wannenabdichtbandes zwischen Wanne und Baukörper besteht nicht. Es besteht allerdings nach DIN 18 534 die Notwendigkeit der Abdichtung eines Wannenkörpers insoweit, dass Bereiche unter/hinter Bade- oder Duschwannen vor Wassereinwirkungen zu schützen sind. Die Abdichtung dieser Bereiche ist folgendermaßen auszuführen: Anschließen des Wannenrandes an die Abdichtung mit Wannenranddichtbändern bzw. Zargen oder Fortführen der Abdichtung unter und hinter der Wanne. Dichtstofffugen (Silikon) am Wannenrand stellen keine Abdichtung im Sinne dieser Norm dar.

Im Hinblick auf die praktischen Gegebenheiten einer Baustelle und der mitunter aufwändigen und zeitintensiven Koordination der Gewerke Installateur und Fliesenleger ist es ratsam, sofern keine konkreten Angaben gemacht werden wie die Abdichtung auszuführen ist, die Verwendung eines Wannenabdichtbandes uneingeschränkt vorzusehen.

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Wieviel cm Überstand muss MEPA-Aquaproof über den Wannenrand hinaus haben, um eine problemlose andichten des Fliesenspiegels zu gewährleisten?

Es müssen mindestens 5 cm Überstand vorhanden sein. Diese Angabe ist nochmals explizit in den Montageanleitungen von MEPA-Aquaproof und MEPA-Aquaproof 3D aufgeführt.

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Wer (Installateur oder Fliesenleger) ist für die Ausführung der Abdichtung zwischen Wanne und Baukörper zuständig?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Beide! Die aktuellen normativen Grundlagen erfordern die Abdichtung des Wannenkörpers zum Baukörper. Eine Koordination und Abstimmung der Gewerke Installateur und Fliesenleger ist daher unverzichtbar. Die Abdichtung kann technisch auf zwei Weisen umgesetzt werden: Der Wannenkörper wird erst gesetzt und angeschlossen, nachdem der Fliesenleger eine Verbundabdichtung unterhalb des Wannenkörpers ausgeführt hat (also den gesamtem Bereich, der vom Wannenkörper später abgedeckt wird).

Oder der Installateur übernimmt das Abdichten des Wannenrandes mittels eines Wannenrandabdichtbandes Aquaproof, dass nach der Installation des Wannenkörpers vom Fliesenleger in seine Verbundabdichtung eingebunden wird. Beide Methoden machen deutlich, dass eine Koordination der beiden Gewerke, Installateur und Fliesenleger, und damit eine gemeinsame Absprache zwingend notwendig ist.

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Kann man das Wannenabdichtband MEPA-Aquaproof von einer Wanne lösen, wenn es falsch aufgeklebt wurde?

Das Besondere am Wannenabdichtband Aquaproof von MEPA ist, dass seine Abdichtungseigenschaften so hervorragend sind, dass ein Entfernen nicht so einfach möglich ist. Dennoch gibt es ein paar Tipps wie es vielleicht gelingen kann. Sollte man das falsche Anbringen unmittelbar nach der Montage erkennen (innerhalb der ersten 5-10 Minuten) gelingt ein Entfernen meistens gut, wenn man das Abdichtband an einem Ende löst und dann ruckartig vom Wannenrand löst (man kann sich das so vorstellen, als würde man sich ein Pflaster von der Haut entfernen). Nie sollte man langsam und vorsichtig vorgehen, da das Butyl ein zähe Masse ist, die sich dann nur schwer ablösen lässt. Butylreste, die noch am Wannenrand haften, bekommt kann man entfernen, indem man ein Stück frisches Abdichtband mit der Butylseite auf die Reste drückt und abzieht. Dies wiederholt man solange, bis alle Reste entfernt sind.   

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Wie hoch muss der Wannenrand einer Duschwanne für Aquaproof 3D mindestens sein, wenn man von einer Fließen-Aufbauhöhe von ca. 14 mm ausgeht und der Einbau bodengleich erfolgen soll?

In der Praxis sind mindesten 10mm notwendig wenn man die zu verarbeitenden Materialstärken von Abdichtschlämmen, Aquaproof, 3D Dichtecke und Fliesenkleber berücksichtigt. Hier empfiehlt es sich aufgrund der gewählten Fliesenstärke von 14mm eine Wanne zu wählen die eine Randhöhe von min 25mm aufweist.

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Kann man auf eine Abdichtung unter dem Wannenkörper verzichten, wenn das Wannenabdichtband MEPA-Aquaproof eingesetzt wird?

Es ist nicht erforderlich beide Varianten parallel auszuführen.

Die Forderung nach einer Abdichtung des Wannenkörpers gegen den Baukörper basiert aktuell auf der DIN 18534-1. Hier steht:

„…8.5.2 Bereiche unter/hinter Bade- oder Duschwannen sind vor Wassereinwirkung zu schützen. Die Abdichtung dieser Bereiche ist folgendermaßen auszuführen: Anschließen des Wannenrandes an die Abdichtungsschicht z. B. mit Wannenranddichtbändern bzw. Zargen ODER Fortführen der Abdichtungsschicht unter und hinter der Wanne ggf. mit Unterflur-Entwässerung. Dichtstofffugen am Wannenrand stellen keine Abdichtung im Sinne dieser Norm dar. Ist auf Flächen unter/hinter Bade- und Duschwannen eine Abdichtung geplant, dürfen dort nur die für die Wannen selbst erforderlichen Rohre und Leitungen geplant werden. Durchdringungen für diese Rohre und Leitungen sind so zu planen, dass die Abdichtungsschicht sicher anzuschließen ist. Bei feuchteempfindlichen Bauteilen (z. B. im Holzbau, Trockenbau, Stahlbau) muss der Schutz gegen Feuchte bei der Planung besonders beachtet werden.“ Quelle: DIN 18534-1

Durch die Formulierung „ODER“ ist eindeutig definiert, dass es dem Planer und/oder Bauträger überlassen wird eine der beiden genannten Abdichtungsmethoden zur Anwendung zu bringen. Es ist nicht erforderlich beide Varianten parallel auszuführen. Hinzu kommt, dass in sehr vielen Anwendungsfällen die praktische Ausführung einer funktionsfähigen Abdichtung unterhalb des Wannenkörpers mit den heute zur Verfügung stehenden Abdichtungssystemen (flüssige bzw. zementäre oder bahnenförmige Abdichtungen) entweder nicht oder nur sehr schwer möglich ist.

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Kann man auch bodengleiche Duschen mit dem Wannenabdichtband MEPA-Aquaproof abdichten?

Ja, mit Aquaproof 3D. MEPA-Aquaproof 3D greift das Prinzip des Aquaproof auf und erweitert die Abdichtungsmöglichkeiten für bodengleiche Duschen aber auch für Badewannen mit Ablageflächen. Hauptbestandteil des Aquaproof 3D sind neben dem bewährten Butyl-Dichtband 3D-Ecken, die für die sichere Abdichtung der verschiedenen Übergänge, bei bodengleichen Einbausituationen, sorgt. Die Aquaproof 3D-Ecke ist so flexibel konzipiert, dass sie sich allen Gegebenheiten anpasst. Alle denkbaren Einbausituationen können mit Hilfe der 3D-Ecke dauerhaft sicher abgedichtet werden.

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Schalldämmung



Reicht das DUO-Band für den Schallschutz aus?

Nein, das Wannenprofil DUO allein reicht nicht aus, um den heutigen Anforderungen an den Schallschutz zu genügen. Für die fachgerechte und schallgedämmte Installation von Dusch- und Badewannen, die die Anforderungen der DIN 4109 oder der VDI 4100 erfüllen sollen, sind grundsätzlich immer mehrere Komponenten notwendig. Dazu gehören schallgedämmte Wannenrandabstützungen, schallgedämmte Wannenfüße und schalldämmende Wannenrandabdichtbänder. Ideal geeignet ist dazu die Verwendung von Montagesets, die es für alle Wannentypen und Installationsanforderungen gibt.


Übrigens: Die MEPA Montagesets erfüllen die Anforderungen der DIN 4109 und der VDI 4100. Nachgewiesen durch Schallgutachten des Fraunhofer Instituts für Bauphysik.

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Reicht das MEPA Schallschutzset (Art.-Nr. 150 262) für Montagerahmen auch für den gehobenen Schallschutz?

Das Schallschutzset (Art.-Nr. 150 262) allein reicht nicht aus den gehobenen Schallschutz zu erfüllen. Weitere wichtige Komponenten sind eine Schalldämmung des Wannenrandes, entweder mit einem Wannenprofil DUO (Art-Nr. 180 010) bzw. einem Wannenprofil ECO (Art.-Nr. 180 016) oder der Wannenabdichtband Aquaproof Typ II, dass auch gleich die notwendige Abdichtung des Wannenrandes bietet, und die Reduzierung der Eigenresonanz des Wannenkörpers durch Anti-Dröhn-Matten. Nur diese Kombination bietet die verlässliche Möglichkeit den aktuellen Anforderungen an den Schallschutz in Gebäuden zu genügen.

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Weshalb gibt es das MEPA Schallschutzset (Art.-Nr. 150 262) nur für den großen Montagerahmen und nicht für die kleinen Montagerahmen.

Grundsätzlich sind für die garantierte Einhaltung des Schallschutzes mehrere Komponenten erforderlich. Die kleinen Montagerahmen werden deshalb auch als Wannenset 3S+ angeboten. In diesen Sets sind alle notwendigen Komponenten zusammengefasst. Die Montage mit schallgedämmten Wannenfüßen allein genügt den modernen Anforderungen nicht. Der Wannenrand und der Wannenkörper selbst sind ebenfalls entscheidende Punkte, die schallgedämmt montiert werden müssen.

Daher bietet MEPA über die Wannensets 3S+ die perfekt aufeinander abgestimmten Produkte an, die für eine fachgerechte und schalldämmende Montage von Dusch- und Badewannen notwendig sind. Alle Wannensets 3S+ sind vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart hinsichtlich ihrer schalldämmenden Qualität geprüft worden. Gutachten des Instituts belegen dies eindrucksvoll. Im Bedarfsfall können die Gutachten bei MEPA angefordert werden. (Link)

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Ist das Wannenprofil DUO oder das Produkt Wannenprofil ECO auch zum Abdichten einer Wanne geeignet?

Nein! Die Produkte sind ausschließlich für die schalldämmende Montage zwischen Wannenrand und Baukörper geeignet. Diese haben keine Abdichtende Funktion. Für die Abdichtung empfehlen wir das Wannenabdichtband MEPA-Aquaproof.

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Wannen-Sets



Gelten die Schallschutzgutachten der MEPA-Wanneneinbau-Sets auch dann, wenn diese mit Wettbewerbs-Produkten kombiniert werden?

Nein. Grundsätzlich verliert ein Schallschutzgutachten seine Gültigkeit, wenn statt der im Gutachten belegten Produkte andere Produkte oder auch Produkte eines anderen Herstellers verwendet werden sollen. Jedes Produkt kann andere schalldämmende Eigenschaften und Qualitäten haben. Bei Verwendung anderer als im Gutachten aufgeführter Produkte kann nicht gewährleistet werden, dass dann noch die belegten Schalldämmwerte erreichbar sind.

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Wird der Schallschutz auch eingehalten, wenn die Wanne auf den Rohfußboden gesetzt wird?

Ja, die Anforderungen der DIN 4109 oder VDI 4100 erfüllen die MEPA Montagesets auch bei Installation des Wannenkörpers auf dem Rohfußboden. Alle geprüften Montagesets, die dann auch über ein Schallgutachten des Fraunhofer Instituts für Bauphysik verfügen, wurden im Prüfstand auf dem Rohfußboden montiert und die Einhaltung der Anforderungen an den Schallschutz somit nachgewiesen.

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