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Abdichtung

Spritzwasser, Ablaufwasser und Wasserdampf – kein anderer Bereich in einem Gebäude wird so regelmäßig und intensiv mit Wasser beansprucht wie Bäder und Sanitärräume. Deshalb müssen diese wasserbelasteten Flächen dauerhaft vor Nässe geschützt werden. Besonders gefährdet sind die Übergänge von Bade- und Duschwannen zum Baukörper, Wanddurchdringungen und Bodenabläufe. Schäden durch Feuchtigkeit können verheerende Folgen haben – das Gebäude kann im schlimmsten Fall zu einem dauerhaften Sanierungsbau oder gar unbewohnbar werden.

Silikonfuge ist keine Abdichtung

Besonders häufig kommt es an der Schnittstelle zwischen Wannenrand von Dusch- und Badewannen und der Wand bzw. dem Boden zu Undichtigkeiten und somit zu Schadensfällen. Ursache hierfür ist die nach wie vor häufige Annahme, dass eine Silikonfuge zwischen Wannenrand und Wand eine ausreichende Abdichtung darstellt. Silikonfugen an dieser Stelle sind als reine Wartungsfugen definiert und dienen vorrangig optischen sowie hygienischen Zwecken. Ohne eine zusätzliche Abdichtung hinter der Silikonfuge ist es nur eine Frage der Zeit bis Feuchtigkeit unter die Wanne und damit in den Baukörper eindringt.

Richtlinien & Merkblätter

Die Planung und Ausführung von Bauwerksabdichtungen in Nassräumen ist zum einen durch die DIN 18195-5 geregelt, zum anderen durch Merkblätter (z.B. das vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe [ZDB] herausgegebene Merkblatt „Verbundabdichtungen – Hinweise für die Ausführung von Abdichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Außenbereich“).

  • DIN 18195-5*
  • Merkblatt „Verbundabdichtungen"
  • ETAG 022

 

* Derzeit in Überarbeitung ist auch die DIN 18 195 (Abdichtungen – betrifft alle Teile der Norm); hier ist bald mit umfangreichen Anpassungen zu rechnen. Es wird dann diese Norm umfassend überarbeitet worden sein und in mehrere neue Normen aufgeteilt. Die derzeit geplante DIN 18 534 „Abdichtungen in Innenräumen“ wird dann u. a. auch die Abdichtung an und von Wannenkörpern erfassen. Hier ist im Entwurf  07/15  zum Beispiel die Verwendung von Wannenbändern zu finden diese lautet:

DIN 18534-1 Abdichtung von Innenräumen- Teil1 : Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze

8.3.2 Abdichtung von Bereichen unter/hinter Bade- oder Duschwannen

„Bereiche unter/hinter Bade- oder Duschwannen sind vor Wassereinwirkungen zu schützen. Die Abdichtung dieser Bereiche ist folgendermaßen auszuführen:
- Anschließen des Wannenrandes an die Abdichtung z. B. mit Wannenranddichtbändern bzw. Zargen

oder
- Fortführen der Abdichtung unter und hinter der Wanne ggf. mit Unterflur-Entwässerung.
Dichtstofffugen am Wannenrand stellen keine Abdichtung im Sinne dieser Norm dar. Ist auf Flächen unter/hinter Bade- und Duschwannen der Einbau einer Abdichtung geplant, dürfen dort nur die
für die Wannen selbst erforderlichen Rohre und Leitungen geplant werden. Durchdringungen für diese Rohre
und Leitungen sind so zu planen, dass die Abdichtung sicher anzuschließen ist.“

 

 

Abdichtung bei MEPA

Der stabile und dauerhaft standfeste Einbau von Dusch- und Badewannen ist durch die Wanneneinbau-Produkte (Wannenanker, Wannenleisten, Montagerahmen) von MEPA gewährleistet. Der Anspruch als Systemanbieter führte dazu, dass MEPA sich auch der Problematik des wasserdichten Wannenanschlusses angenommen hat.

Zum einen geht es darum die Erkenntnis, dass Silikonfugen keine Abdichtung darstellen bei Installateuren und privaten Endkunden zu etablieren. Zum anderen hat MEPA Produkte entwickelt, die für eine dauerhaft wasserfeste Abdichtung zwischen Wannenrand und Baukörper sorgen.

Das Wannenabdichtband MEPA-Aquaproof dichtet zwischen Wannenrand und Wand bzw. Boden zuverlässig und beständig ab. Zusätzlich überzeugt es durch weitere wesentliche Vorteile:

  • Aufgrund seiner flexiblen Struktur ist es insbesondere in den sonst schwer abzudichtenden Eckbereichen äußerst montagefreundlich. Es kann problemlos spannungsfrei in die Ecke „modelliert“ werden – vergleichbar mit Knetmasse kann es sich jeder Einbausituation anpassen. Sonst übliche „Laschen oder Quetschfalten“ sind nicht notwendig. Im Eckbereich spielt es seine ganze Stärke aus – genau dort wo es darauf ankommt.
  • Das Abdichtband ist in zwei Ausführungen erhältlich. Dadurch kann der Wannenrand sowohl gegen die Wand (MEPA-Aquaproof) als auch gegen den Boden (MEPA-Aquaproof 3D) abgedichtet werden. Dies ermöglicht das Abdichten von bodengleich eingebauten Duschwannen oder Badewannen mit Ablageflächen.
  • Mit dem passenden Schalldämm- und Fliesentrennstreifen kann es zudem gemäß DIN 4109 bzw. VDI 4100 besonders gut schalldämmend verbaut werden.
  • Das MEPA-Aquaproof wurde von der Säurefliesner-Vereinigung e.V. geprüft. Dabei wurde das Dichtband mit Kalt-und Heißwasser bis zu 90°C beansprucht. Details zur Prüfung finden Sie hier.
  • Das MEPA-Aquaproof erfüllt die vom Fachverband Fliesen und Naturstein im Merkblatt „Verbundabdichtungen“ beschriebene Ausführung eines dichtenden Wandanschlusses. Mehr Infos finden Sie hier.
  • Das MEPA-Aquaproof wurde mit dem Plus X Award für Innovation und Funktionalität sowie als „Wannenabdichtband des Jahres“ gekürt. Hier finden Sie weitere Infos dazu.

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