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Abdichtung von Bade- und Duschwannen: Neue DIN-Norm mit verschärften Anforderungen in Kraft getreten

Feuchtigkeit in einem Gebäude kann zu gefährlicher Schimmelpilzbildung führen und daher aufwändige Sanierungsarbeiten erfordern. Im Sanitärbereich gelten als besonders gefährdet die Übergänge von Bade- und Duschwannen zum Baukörper, Wanddurchdringungen und Bodenabläufe. Eine fachgerechte Montage von Dusch- und Badewannen mit einer dauerhaft sicheren Abdichtung der Wand- und Bodenbereiche ist daher unabdingbar.

Aus aktuellem Anlass empfiehlt die MEPA – Pauli und Menden GmbH Planern, Installateuren und Fliesenlegern sich jetzt noch enger untereinander abzustimmen. Fakt sei, dass durch eine umfassende Überarbeitung und Neustrukturierung der DIN-Normen für Abdichtungen von Bauwerken und Bauteilen die bisherige DIN 18195 durch die neue Normenreihe DIN 18531-18535 ergänzt und in ihren Begrifflichkeiten konkretisiert wurde. Durch die Neustrukturierung der Abdichtungsnorm mit einer Aufteilung in mehrere eigenständige Einzelnormen, die sich an den spezifischen Abdichtungsaufgaben bei den verschiedenen Bauteilen orientieren, wurde für alle am Bau beteiligten Gewerke endlich Klarheit geschaffen.

Abdichtung ist Pflicht – Silikon reicht nicht

Relevant für Innenräume, also auch für den Sanitärbereich, ist hierbei ab sofort die neue Abdichtungsnorm DIN 18534-1. Sie enthält einige verschärfte Anforderungen an die Abdichtung von Bade- und Duschwannen sowie bodengleichen Duschen. Die ohne Frage wichtigste Neuerung lautet: Silikon reicht nun auch kraft Verordnung nicht aus, die Abdichtung mit hierfür zulässigen Produkten wie zum Beispiel Wannenabdichtbändern ist Pflicht geworden. Verlangt wird jetzt unter anderem auch, dass die Funktion der Abdichtung für die gesamte Dauer der Nutzung des Bauteils gewährleistet werden muss. „Dies setzt neben einer sorgfältigen Planung und Ausführung auch den Einsatz qualitativ hochwertiger Abdichtungsprodukte voraus“, hebt MEPA-Produktmanager Alex Weis vor. 

Als Qualitätsanbieter von Systemlösungen für den Wanneneinbau und entsprechenden Abdichtungsprodukten hat MEPA seine Fachpartner bereits im Vorfeld durch Mailings und spezielle Schulungen informiert, was sich durch die neue Norm ändern wird. Im Fokus stand dieses Thema zudem auf dem ISH-Messestand des Unternehmens. 

MEPA mit Wannenabdichtband „Aquaproof“ gut gerüstet

MEPA sieht sich mit seinem elastischen Wannenabdichtband „Aquaproof“ schon seit längerer Zeit gut gerüstet für die verschärften Anforderungen. Das Produkt hat sich eigenen Angaben zufolge seit seiner Markteinführung im Jahr 2012 bestens bewährt. „Aquaproof“ entspricht den Anforderungen der neuen DIN sowie den im ZDB-Merkblatt beschriebenen Ausführungen dichtender Wandanschlüsse.

Das Wannenabdichtband ist nicht nur einsetzbar zur Abdichtung der Wanne zur Wand, sondern in Kombination mit dem Ergänzungsprodukt „Aquaproof 3D“ auch zur Rundum-Abdichtung bei allen Einbausituationen, also auch zur Abdichtung der Übergänge von einer Wand zum Boden und im Eckbereich direkt am Boden. Großer Vorteil für den Installateur: Er kann damit auch bodengleiche Duschen abdichten.

Charakteristisches Merkmal des Butyldichtbandes im Vlies-Folienverbund ist seine elastische, quer- und längsdehnbare Abdichtfläche, die an die unterschiedlichen Radien aller gängigen Dusch- und Badewannen aus Stahl und Acryl angepasst werden kann. Besonders vorteilhaft ist dies im schwer abzudichtenden Eckbereich, so dass das Produkt auch hier ohne Ausformung von Quetschfalten eine spannungsfreie und passgenaue Abdichtung der Wanne zum Baukörper ermöglicht. Für Bauprojekte, bei denen großer Wert auf einen hohen Schallschutz gelegt wird, ist das Produkt in der Variante „Aquaprooof II“ auch mit einem Schalldämmband und einem Fliesentrennstreifen erhältlich.

Für „Aquaproof“ liegt ein Dichtheitszertifikat der neutralen Säurefliesner-Vereinigung e.V. vor. Auf www.mepa.de/aquaproof zeigt ein Video die Produktanwendung.


07.08.17 10:51


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2017_Presseinfo_Neue_Abdichtungsnorm_in_Kraft_getreten.zip2.2 M

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