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Anforderungen an den Baukörper
Inwandmontage
Bei der Inwandmontage wird die Leitungsinstallation in Schlitzen und Aussparungen verlegt, was zu Schwächungen des Mauerwerks führt. Die Leitungen sind nicht mehr zugänglich oder nur mit erheblichem Aufwand und Dreck. Heute werden durch die DIN 1053, Teil 1 "Mauerwerk" die möglichen Aussparungen und Schlitze in Wänden definiert. Dabei wird unterschieden nach:
- Tragende Wände
- Aussteifende Wände
- Nichttragende Wände
Bei Montage nach der DN 1053 sind ohne statische Nachweise lediglich eine Anzahl in ihren Abmessungen begrenzte gemauerte und gefräste Schlitze zulässig. Bei Berücksichtigung der DIN 4109 - "Schallschutz im Hochbau", ist dann eine Inwandmontage so gut wie unmöglich.
Die Vorwandinstallation
Mit einer Vorwandinstallation wird nicht nur die DIN-gerechte Montage realisiert. Auch die Gestaltung und Platzierung der Sanitärobjekte ist flexibel an die heutigen Bedürfnisse anpassbar. Die alten, in der Wand liegenden Leitungen werden still gelegt und gegen neue Rohre ausgetauscht. Wärmeverluste, Leitungs- und Armaturengeräusche über bestehende Schallbrücken werden ausgeschlossen, überdimensionierte Leitungen mit Stagnationswasser und möglicher gefährlicher Keimbildung still gelegt.
Mit einer Vorwandinstallation sind moderne Bäder mit neuen Leitungen, schnell, sauber und mit Sicherheit DIN-gerecht erstellt.
Fazit
Inwandmontage
- Schwächt das Mauerwerk
- Ist schwerer zugänglich
- Aufwändige Sanierungsarbeiten
- verbunden mit viel Lärm und Schmutz
- Zeit- und kostentaufwändiger
- Aktuelle technische Vorschriften können nicht eingehalten werden
Vorwandinstallation
- Normgerechte Montage nach den gültigen DIN-Normen
- Vorwand teilhoch (< 1500 mm) wird der Nettogrundfläche des Raumes zugerechnet
- Kurze Montagezeiten
- Keine Schmutzbelästigung
Wandvoraussetzungen und Anforderungen an ...
.. Massivwände
Als Grundlage zur Installation einer Vorwand kommen Massivwände, die entweder gemauert oder betoniert sind in Frage (müssen die Richtlinien der DIN 1053-1 "Mauerwerk, Berechnung und Ausführung erfüllen. Die DIN 1045 "Beton und Stahlbeton, Bemessung und Ausführung" dient als Basis für betonierte Rückwände.
... Leichtbauwände
Diese sollen nach der DIN18183 "Montagewände aus Gipskartonplatten, Ausführung von Metallständerwänden" angelegt sein. Die Metallständerprofile der Leichtbauwand müssen die Anforderungen der DIN 18182, Teil 1 "Zubehör für die Verarbeitung von Gipskartonplatten, Profile aus Stahlblech" erfüllen. Für Holzständerwände ist die DIN 4103, Teil 4 "Nichttragende innere Trennwände, Unterkonstruktion in Holzbauart" als Richtlinie anzuwenden.
Bodenanforderungen
Die Montage des MEPA VariVIT Systems erfolgt auf dem Rohfußboden (OKRF), als Böden sind alle tragfähigen Untergründe wie Beton, Asphalt, Holz usw. möglich. Estrich, als Fertigfußboden (OKFF), muss einer Druckfestigkeit von min. 5N/mm2 standhalten. Für freistehende Elemente ist die direkte Montage auf dem Rohbetonboden Bedingung, mit einer Druckfestigkeit von 30 N/mm2.
Vorwandtiefen
Die Vorwandtiefen richten sich nach der dazu gehörigen Zufluss- und Abflussinstallation. Bei der Planung ist folgender Platzbedarf zu berücksichtigen:
- Außendurchmesser der Rohrleitungen ohne bzw. mit Dämmung
- Außendurchmesser der Verbindungselemente
- Platzbedarf für das System als Vorwand oder freistehende Wand (Raumteiler)
- Ausladung und Drehbarkeit von Absperrarmaturen bei der Montage
- Raum für Rohrkreuzungen und mehrlagige Anordnung
- freier Raum für die Zugänglichkeit bei der Montage und der Wartung
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| Die MEPA VariVIT Rasterwandwinkel sind stufenlos verstellbar von 140 - 280 mm und anpassungsfähig an die jeweiligen Anforderungen. |
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